Wasserarten: Leitungswasser, natürliches Mineralwasser & moderne Filtersysteme
- In Deutschland und Belgien gilt Leitungswasser als streng kontrolliertes Lebensmittel; die Wasserqualität variiert jedoch regional und in der Hausinstallation.
- Natürliches Mineralwasser unterscheidet sich vor allem durch Herkunft, ursprüngliche Reinheit und konstante Zusammensetzung.
- Laut Stiftung Warentest kann Leitungswasser in vielen Fällen einen höheren Mineraliengehalt aufweisen als viele Mineralwässer im Handel.
- Leitungswasser verursacht deutlich weniger CO₂ als Flaschenwasser.
- AQUALEX verbindet Trinkwasser mit Filtration, Kühlung, Sprudel und Heißwasser direkt am Hahn.
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Warum die Wahl der Wasserart heute wichtiger ist als je zuvor
Ob zu Hause, im Büro, beim Kochen, für Kaffee oder im Restaurant: Wasser ist der einfachste und gesündeste Durstlöscher ... und doch steckt viel mehr dahinter. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Trinkwasser in Deutschland lag zuletzt bei etwa 126 Litern täglich für Haushalte und Kleingewerbe; beim Mineralwasser sind es jährlich rund 120 bis 130 Liter pro Person.
In diesem Überblick geht es um die wichtigsten Wasserarten sowie beliebte Getränke auf Wasserbasis:
- Leitungswasser
- Mineralwasser
- Tafelwasser
- Sodawasser
- Zitronenwasser
Grundlagen: Welche Wasserarten gibt es überhaupt?
In Deutschland werden für die menschliche Ernährung gesetzlich fünf Hauptwasserarten unterschieden, die sich in Herkunft, Reinheit und Zusammensetzung deutlich voneinander unterscheiden.
- Rohwasser stammt vor allem aus Grundwasser, Quellen, Oberflächenwasser, Uferfiltrat und angereichertem Grundwasser; laut BZfE entfallen in Deutschland etwa 62 % auf Grundwasser und 8 % auf Quellwasser.
- Regenwasser wird selten als Trinkwasser genutzt: Luftschadstoffe, Keime und ein pH-Wert um 5,6 machen eine Aufbereitung nötig.
- Trinkwasser kommt aus der Leitung; abgefülltes Wasser sind natürliches Mineralwasser, Quellwasser, Tafelwasser und Heilwasser.
- Der Begriff „Quell" steht im Alltag oft für „Quelle", rechtlich zählt aber die konkrete Kategorie.
Mineralwasser vs. Leitungswasser: Gesundheit, Geschmack und Nachhaltigkeit
Die Qualität von Leitungswasser variiert je nach Region, während Mineralwasser strengen gesetzlichen Vorgaben unterliegt, die Reinheit und Mineraliengehalt garantieren.
- Gesundheit: Beide Wasserarten sind sicher, wenn die Vorgaben eingehalten werden. Unterschiede liegen vor allem im Mineralstoffgehalt und in regionalen Belastungen.
- Geschmack: Herkunft, Gestein, Kohlensäure und Temperatur entscheiden. Gekühltes, gefiltertes Leitungswasser kommt sensorisch oft sehr nah an Premiumwasser heran.
- Nachhaltigkeit: Leitungswasser verursacht etwa 0,3 bis 0,4 g CO₂ pro Liter; Flaschenwasser oft über 200 g pro Liter.
- Komfort: keine Kisten, kein Leergut, keine Lagerfläche.
Natürliches Mineralwasser, Quellwasser, Tafelwasser & Heilwasser im Überblick
Nicht jede Flasche im Supermarkt ist rechtlich Mineralwasser. Die Basis bilden die Mineral- und Tafelwasserverordnung sowie die EU-Richtlinie 2009/54/EG.
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Natürliches Mineralwasser
- Muss aus geschützten Wasservorkommen stammen, ursprüngliche Reinheit besitzen und einen charakteristischen Mineralstoffgehalt aufweisen.
- Erlaubt sind nur wenige Maßnahmen der Wasseraufbereitung, etwa der Entzug von Eisen oder Mangan und die Anpassung von Kohlensäure, damit die natürlichen Eigenschaften erhalten bleiben – im Geg
- Benötigt eine amtliche Anerkennung; in Deutschland sind über 800 Wasser anerkannt (siehe BVL).
- Kennzeichnungen wie „natriumarm", „calciumreich" oder „hydrogencarbonatreich" hängen vom jeweiligen Gehalt ab.
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Quellwasser
- Naturprodukt aus unterirdischen Vorkommen, muss aber nicht die strengen Anforderungen an die Mineralienzusammensetzung erfüllen wie Mineralwasser.
- Entspringt einer natürlichen Quelle und muss gesetzliche Anforderungen für Trinkwasser erfüllen, eine amtliche Anerkennung ist jedoch nicht erforderlich.
- Reinheit und Mineralstoffgehalt dürfen schwanken; die Eigenschaften sind weniger konstant.
- Im Handel wirkt es oft wie stilles Mineralwasser, rechtlich ist es aber anders einzuordnen.
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Tafelwasser
- Künstlich hergestelltes Gemisch aus verschiedenen Wasserarten, das mit Mineralstoffen und Kohlensäure angereichert werden darf.
- Kann aus Trinkwasser, Mineralwasser, Salzen, Meerwasser oder salzreichem Wasser hergestellt werden.
- Ist nicht an eine bestimmte Quelle gebunden und kann auch in Kantinen oder Gastronomie über Zapfanlagen entstehen.
- Zusammensetzung und Inhalt werden vom Hersteller definiert.
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Heilwasser
- Sonderform des Mineralwassers, die unter das Arzneimittelgesetz fällt; die heilende Wirkung muss wissenschaftlich nachgewiesen sein.
- Besitzt, ähnlich wie Mineralwasser, ursprüngliche Reinheit.
- Kann bei bestimmten Beschwerden sinnvoll sein, sollte aber nicht literweise ohne ärztlichen Rat getrunken werden.
Vorteile multifunktionaler Wasserhähne (still, gekühlt, sprudelnd, heiß)
- Komfort: still, gekühlt, sprudelnd oder heiß direkt aus der Armatur.
- Wirtschaftlichkeit: kalkulierbare Kosten pro Liter, besonders bei hohem Verbrauch.
- Nachhaltigkeit: weniger Flaschen, Transporte und Abfall.
- Design: AQUALEX-Armaturen fügen sich in Küchen, Lobbys und Büros ein. Wer plant, kann den Katalog herunterladen oder direkt einen Beratungstermin buchen.
Einsatzbereiche: Von der Küche bis zum Großraumbüro
- Küchen: Kücheninsel, Tee, Kaffee und Sprudel ohne Zusatzgerät.
- Büros: zentrale Trinkwasserspender für Dutzende bis Hunderte Mitarbeitende.
- Hotellerie: gefiltertes Tischwasser, still oder sprudelnd, in Karaffen.
- Healthcare: hygienische, wartbare Systeme für Patienten, Besucher und Personal.
Praxisnah trinken: Tipps für den Alltag mit Leitungs-, Mineral- und gefiltertem Wasser
- Erwachsene trinken meist etwa 1,5–2 Liter täglich; Aktivität, Klima und Körper verändern den Bedarf.
- Nach Standzeiten Wasser kurz laufen lassen, bis es kühl kommt – wichtig in Altbauten, bei Babys und in der Schwangerschaft.
- Mineralwasser kühl und dunkel lagern; geöffnete Flaschen zeitnah verbrauchen.
- Filtersysteme nach Herstellerangaben warten lassen.
Welche Wasserart passt zu wem?
- Familien: gutes Leitungswasser plus Filter und Sprudel ist oft ideal.
- Sportliche Menschen: ausreichend trinken; bei Bedarf mineralstoffreiches Mineralwasser ergänzen.
- Unternehmen: Leitungswasser plus AQUALEX ist ökologisch und wirtschaftlich stark.
- Menschen mit Vorerkrankungen: Natriumgehalt und Heilwasser mit Ärztin oder Ernährungsberatung abstimmen.