Den ökologischen Fußabdruck von Trinkwasser für Unternehmen berechnen
Mit dem Inkrafttreten der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und immer strengeren Umweltvorschriften steigt der Bedarf an verlässlichen Daten, um die Umweltauswirkungen von Unternehmen und Organisationen transparent zu erfassen. Wer den ökologischen Fußabdruck eines Unternehmens berechnen möchte, konzentriert sich dabei häufig auf den Fuhrpark, den Energieverbrauch und die Beheizung von Gebäuden.
Ein alltäglicher Einflussfaktor bleibt jedoch erstaunlich oft unbeachtet: die Trinkwasserversorgung am Arbeitsplatz. Wer den ökologischen Fußabdruck bis ins Detail analysiert, stellt schnell fest, dass abgefülltes Flaschenwasser zu den ineffizientesten logistischen Prozessen in einer Büroumgebung gehört.
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Was ist der Wasserfußabdruck?
Wer den ökologischen Fußabdruck eines Unternehmens berechnen möchte, sollte auch den Wasserfußabdruck berücksichtigen. Er zeigt, wie viel Süßwasser eine Organisation direkt und indirekt verbraucht, um Produkte und Dienstleistungen bereitzustellen oder betriebliche Abläufe am Arbeitsplatz zu unterstützen.
Der Wasserverbrauch setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:
- Direkter Wasserverbrauch: Hierbei handelt es sich um das Wasser, das im Büro direkt aus der Leitung für Trinkwasser, Sanitäranlagen und Reinigungszwecke genutzt wird. In Belgien kostet Leitungswasser durchschnittlich 4,00 bis 5,00 € pro m³ (1.000 Liter) und verursacht eine vergleichsweise geringe Umweltbelastung.
- Indirekter Wasserverbrauch (virtuelles Wasser): Darunter versteht man das Wasser, das für die Herstellung von Produkten benötigt wird. Bei abgefülltem Flaschenwasser ist dieser versteckte Verbrauch besonders hoch. Für die Herstellung, Verpackung und Kühlung einer Ein-Liter-Kunststoffflasche werden bis zu vier Liter Wasser benötigt – zusätzlich zu einem erheblichen Verbrauch fossiler Energie.
Möchten Sie den vollständigen Wasserfußabdruck Ihres Unternehmens erfassen? Dann konsultieren Sie die Richtlinien von MVO Vlaanderen für eine umfassende CO₂-Fußabdruckberechnung.
Leitungswasser vs. Flaschenwasser: Ein Vergleich des ökologischen Fußabdrucks
Beim Berechnen des ökologischen Fußabdrucks wird der Unterschied zwischen Leitungswasser und Flaschenwasser schnell deutlich. Für Unternehmen, die ihren ökologischen Fußabdruck möglichst genau bestimmen möchten, ist die Wahl der Trinkwasserversorgung daher ein wichtiger Faktor.
Studien zeigen, dass der CO₂- und Umweltfußabdruck von gekühltem Leitungswasser bis zu 300-mal geringer sein kann als der von abgefülltem Flaschenwasser. Dieser enorme Unterschied lässt sich durch drei Phasen im Lebenszyklus von Flaschenwasser erklären:
- Verpackungsherstellung: Die Gewinnung von Rohstoffen sowie die Produktion von PET-Flaschen oder Einweg-Glasflaschen erfordern große Mengen an Energie und Primärrohstoffen.
- Transport und Logistik: Der Transport schwerer Getränkekisten und Paletten verursacht kontinuierliche Scope-3-CO₂-Emissionen und erhöht den logistischen Fußabdruck Ihres Unternehmens.
- Kühlung und Abfallentsorgung: Auch die Energie für das Kühlen von Flaschenwasser sowie die Entsorgung der Verpackungen wirken sich auf die gesamte Umweltbilanz Ihres Büros aus.
Warum die Getränkeversorgung ein blinder Fleck bei Scope 3 ist
Viele Unternehmen investieren erheblich in die Energieeffizienz ihrer Gebäude und lassen gleichzeitig Woche für Woche Tausende Liter Wasser in Kunststoff- oder Glasflaschen anliefern. Wer den ökologischen Fußabdruck seines Unternehmens berechnet, erkennt schnell, dass auch diese Lieferkette einen erheblichen Beitrag zur gesamten Umweltbelastung leistet.
Flaschenwasser im Büro gehört heute zu den am einfachsten vermeidbaren Transportströmen. Durch die optimale Nutzung der vorhandenen Leitungswasserinfrastruktur lässt sich eine komplette Logistikkette eliminieren – ohne Kompromisse bei Geschmack, Komfort oder Benutzerfreundlichkeit.
Wie berechne ich den ökologischen Fußabdruck meines Wasserverbrauchs im Büro?
Möchten Sie wissen, welchen Unterschied ein nachhaltiges Trinkwassersystem für Ihr Unternehmen machen kann? Mit dem AQUALEX Impact Calculator erhalten Sie einen klaren Überblick über die wichtigsten Kennzahlen. So können Sie den ökologischen Fußabdruck Ihres Unternehmens berechnen und sofort sehen, wie viel CO₂, Transportaufwand, Kunststoffabfall und Kosten Sie durch den Umstieg auf eine nachhaltige Trinkwasserlösung einsparen können.
Die jährlichen Auswirkungen von Flaschenwasser für 700 Mitarbeitende
Wird der AQUALEX Impact Calculator auf ein Unternehmen mit 700 Mitarbeitenden angewendet, wird der Einfluss von Flaschenwasser unmittelbar sichtbar. Für Unternehmen, die ihren ökologischen Fußabdruck berechnen möchten, machen diese Zahlen eine oft unterschätzte Umweltbelastung deutlich:
- 45.295 kg CO₂-Emissionen – vergleichbar mit 35 Hin- und Rückflügen zwischen Brüssel und Katar für eine Person.
- 484.166 kWh Energieverbrauch – das entspricht dem durchschnittlichen Jahresenergieverbrauch von 165 belgischen Haushalten.
- 5.250 kg Kunststoffabfall – das entspricht 1.750 vollständig gefüllten PMD-Recyclingsäcken.
- 525.000 Liter Wasserverbrauch entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vergleichbar mit 4.375 Vollbädern.
Durch den Umstieg auf ein fest installiertes Trinkwassersystem von AQUALEX lässt sich dieser logistische und ökologische Aufwand nahezu vollständig vermeiden.
Möchten Sie die Zahlen für Ihr eigenes Unternehmen kennen? Nutzen Sie den AQUALEX Impact Calculator und berechnen Sie den ökologischen Fußabdruck Ihres Unternehmens – inklusive einer klaren Übersicht über die ökologischen und finanziellen Einsparpotenziale.
Praxisbeispiele: Drei Vorreiter zeigen, wie sich der ökologische Fußabdruck reduzieren lässt
Die Erfahrungen führender belgischer Unternehmen zeigen, dass die Berechnung des ökologischen Fußabdrucks nicht nur wertvolle Erkenntnisse liefert, sondern auch zu konkreten nachhaltigen Entscheidungen führt. Indem sie auch die Auswirkungen ihrer Trinkwasserversorgung analysierten, konnten sie ihren ökologischen Fußabdruck messbar reduzieren.
Fallbeispiel 1: Randstad spart jährlich 600.000 Plastikflaschen ein
Auch beim Personaldienstleister Randstad führte die bewusste Entscheidung für eine nachhaltige Trinkwasserversorgung zu messbaren Ergebnissen. Nachdem Flaschenwasserspender und einzelne Wasserflaschen jahrelang große Abfallmengen verursachten und zusätzliche Hygieneherausforderungen mit sich brachten, entschied sich Randstad für eine zukunftsorientierte Lösung von AQUALEX.
Christelle Mertz, Facilities Coordinator bei Randstad, berichtet:
„Im Gegensatz zu den früheren Lösungen mit Flaschenwasserspendern oder Flaschenwasser, die echte Probleme in Bezug auf Abfall und Hygiene verursachten, überzeugte AQUALEX mit seinem nachhaltigen Konzept und seiner Antwort auf die heutigen Herausforderungen in den Bereichen Mobilität und Flexibilität. Die Ergebnisse bei Randstad ließen nicht lange auf sich warten: Heute reduzieren wir unseren PMD-Abfall um 65 % pro Jahr, was 600.000 Plastikflaschen à 0,5 Liter entspricht. Hinzu kommen erhebliche Kosteneinsparungen sowie der Online-Zugang zu Serviceberichten, der ein optimales Facility Management ermöglicht.“
Heute sind die Trinkwassersysteme von AQUALEX in mehr als 90 Randstad-Niederlassungen installiert. Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie die Berechnung des ökologischen Fußabdrucks eines Unternehmens zu nachhaltigen Entscheidungen mit nachweisbarer Wirkung führen kann.
Fallbeispiel 2: Delen Private Bank eliminiert Verpackungsabfälle und Transportaufwand
Auch bei Delen Private Bank steht Nachhaltigkeit im Mittelpunkt des Arbeitsplatzmanagements. Um Abfallmengen und Transportemissionen nachhaltig zu reduzieren, entschied sich die Bank dafür, PET- und Glasflaschen vollständig durch leitungsgebundene Trinkwassersysteme zu ersetzen.
Evert Saladin, Logistics Facility Manager bei Delen Private Bank, erläutert diese Entscheidung:
„Um unser Abfallaufkommen zu reduzieren, wollten wir die Verwendung von PET- und Glasflaschen beenden, da sie sowohl in Bezug auf Abfall als auch auf den Transport eine erhebliche Belastung darstellten. Deshalb haben wir im Betriebsrestaurant und in allen Teeküchen Trinkwassersysteme mit stillem und sprudelndem Wasser installiert. Aus logistischer Sicht ist ein solches leitungsgebundenes Trinkwassersystem deutlich effizienter als Flaschenwasser.“
Anne-Sophie Delen, Head of Marketing, ergänzt:
„Die personalisierten Delen Private Bank-Flaschen runden unser Markenerlebnis perfekt ab.“
Für Unternehmen, die ihren ökologischen Fußabdruck berechnen möchten, zeigt dieses Beispiel, dass auch die Wahl eines nachhaltigen Trinkwassersystems einen konkreten Beitrag zur Verringerung der Umweltbelastung leisten kann.
Fallbeispiel 3: Certipower verleiht seinem Büro ein nachhaltiges und stilvolles Upgrade
Auch für Certipower, einen Spezialisten für nachhaltige Energielösungen, beginnt nachhaltiges Wirtschaften am eigenen Arbeitsplatz. Durch die Entscheidung für ein Trinkwassersystem von AQUALEX konnte das Unternehmen nicht nur seine Abfallmenge reduzieren, sondern auch die täglichen logistischen Auswirkungen von Flaschenwasser deutlich verringern.
Fons Walleyn, Marketing-Mitarbeiter bei Certipower, berichtet:
„Der AQUALEX-Trinkwasserhahn hat unserem Büro wirklich ein Upgrade verliehen. Die Möglichkeit, sofort gekühltes, heißes oder sprudelndes Wasser aus einem einzigen stilvollen Hahn zu beziehen, macht einen enormen Unterschied. Kein Schleppen von Wasserflaschen mehr und kein Plastikmüll – etwas, das uns als Unternehmen besonders wichtig ist. Unsere Mitarbeitenden schätzen sowohl die Qualität als auch den Geschmack des Wassers sehr.“
Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, dass Unternehmen, die ihren ökologischen Fußabdruck berechnen, häufig auch Optimierungspotenziale bei ihrer Trinkwasserversorgung entdecken. Schon kleine Veränderungen am Arbeitsplatz können langfristig sowohl die Nachhaltigkeit als auch den Nutzungskomfort verbessern.
4 Tipps, um den ökologischen Fußabdruck des Wasserverbrauchs im Büro zu reduzieren
Möchten Sie den nächsten Schritt gehen – von der Berechnung Ihres ökologischen Fußabdrucks hin zu einer tatsächlichen Reduzierung Ihrer Umweltbelastung? Mit diesen vier praktischen Tipps verringern Sie den ökologischen Einfluss Ihres Wasserverbrauchs im Büro sofort.
- Tipp 1: Verzichten Sie auf Einwegplastik und Flaschenwasser.
Steigen Sie auf einen leitungsgebundenen Wasserspender für das Büro um, der Leitungswasser direkt vor Ort kühlt, filtert und desinfiziert. - Tipp 2: Setzen Sie auf stilvolle Mehrwegflaschen.
Stellen Sie jedem Mitarbeitenden eine hochwertige, personalisierte Trinkflasche zur Verfügung oder platzieren Sie wiederverwendbare Glaskaraffen in Ihren Besprechungsräumen. - Tipp 3: Verzichten Sie auf das Kühlen von Flaschenwasser im Kühlschrank.
Kühlen Sie Wasser erst unmittelbar vor dem Verbrauch mit einem energieeffizienten Wasserspender, anstatt Kühlschränke rund um die Uhr für Flaschenwasser laufen zu lassen. - Tipp 4: Überwachen Sie Ihren Verbrauch digital.
Nutzen Sie intelligente Managementplattformen wie MyAQUALEX, um Ihren Wasserverbrauch und die eingesparten CO₂-Emissionen in Echtzeit zu verfolgen – ideal für Ihr ESG-Reporting.
Möchten Sie mehr über den finanziellen Return on Investment dieser Maßnahme erfahren? Lesen Sie unsere ausführlichen Artikel über die Berechnung des Carbon Footprints von Unternehmen: die Auswirkungen von Verpackungsabfällen und Transport sowie Wasserspender mieten oder Flaschenwasser kaufen: der ROI für Unternehmen.
Fazit: Von der Berechnung zur konkreten Umsetzung
Wer den ökologischen Fußabdruck eines Unternehmens berechnet, erkennt schnell, dass herkömmliches Flaschenwasser unnötig hohe ökologische und finanzielle Kosten verursacht. Wird auch die Trinkwasserversorgung in die Analyse einbezogen, ergeben sich häufig überraschende Optimierungsmöglichkeiten.
Mit einem modernen, leitungsgebundenen Trinkwassersystem von AQUALEX können Sie diese Auswirkungen deutlich reduzieren. Sie sparen Tausende Kilogramm CO₂-Emissionen und Kunststoffabfälle ein, verringern Transportaufwand und vereinfachen die Logistik für Ihr Facility Management. Gleichzeitig genießen Mitarbeitende und Besucher jeden Tag hochwertiges, frisch gefiltertes Wasser.
Möchten Sie den ökologischen Fußabdruck Ihres Unternehmens berechnen und herausfinden, wie groß Ihr Einsparpotenzial ist? Fordern Sie unverbindlich ein Angebot an oder nutzen Sie den AQUALEX Impact Calculator, um sofort einen Überblick über die ökologischen und finanziellen Vorteile für Ihr Unternehmen zu erhalten.