CO₂-Fußabdruck von Unternehmen berechnen: Die Auswirkungen von Verpackungsabfällen und Transport
Für CSR-Manager und Facility Manager ist die Erfassung der unternehmensbezogenen Emissionen heute wichtiger denn je. Aufgrund immer strengerer europäischer Vorschriften wie der CSRD müssen Unternehmen ihren CO₂-Fußabdruck präzise messen, überwachen und dokumentieren.
Eine häufig unterschätzte Quelle von Scope-3-Emissionen ist der Verbrauch von abgefülltem Wasser und verpackten Erfrischungsgetränken am Arbeitsplatz. Indem Sie die gesamte Lieferkette rund um Flaschenwasser eliminieren, leisten Sie einen konkreten Beitrag zur Reduzierung Ihrer Scope-3-Emissionen.
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CO₂-Fußabdruck berechnen: Der erste Schritt zu einem nachhaltigen Büro
Viele Unternehmen beginnen ihre Nachhaltigkeitsstrategie, indem sie sich auf Scope-1-Emissionen (aus Gebäuden und Fuhrpark) sowie Scope-2-Emissionen (aus eingekauftem Strom) konzentrieren. Um die Klimaziele zu erreichen, ist es jedoch entscheidend, die gesamte Wertschöpfungskette zu analysieren und den gesamten CO₂-Fußabdruck des Unternehmens zu berechnen.
Der größte Hebel liegt häufig bei den Scope-3-Emissionen: den indirekten Emissionen, die durch den Einkauf von Waren und Dienstleistungen entstehen. Auch herkömmliches Flaschenwasser trägt dazu bei – unter anderem durch die Herstellung der Verpackungen und den Transport bis an Ihren Arbeitsplatz.
Der Umstieg auf ein zentrales Trinkwassersystem mit Leitungswasser ist daher eine einfache Möglichkeit, die Scope-3-Emissionen am Arbeitsplatz nachweislich zu reduzieren.
Flaschenwasser oder Trinkwassersystem im Büro: Abfall und Transport
Wer sich für abgefüllte Getränke entscheidet, verursacht eine umfangreiche logistische und ökologische Lieferkette. Die Auswirkungen von Flaschenwasser gehen daher weit über die Verpackung selbst hinaus.
Zum Lebenszyklus von Flaschenwasser gehören unter anderem:
- Transport: Lkw liefern regelmäßig volle Getränkekisten an und holen Leergut oder Kunststoffabfälle wieder ab.
- Kühlung und Lagerung: Die Lagerung und Kühlung großer Mengen Flaschenwasser erfordert zusätzliche Energie und wertvolle Lagerfläche.
- Abfallentsorgung: Selbst recycelbare Verpackungen müssen gesammelt, sortiert und verarbeitet werden – ein energieintensiver Prozess, der die Umweltbilanz zusätzlich belastet.
Wie groß dieser Einfluss sein kann, zeigt auch das Beispiel der Delen Private Bank. Bei der Renovierung ihrer historischen Stadthäuser in Antwerpen standen die Reduzierung von Abfall und Transportwegen im Mittelpunkt. Evert Saladin, Logistics Facility Manager bei der Delen Private Bank, erklärt:
„Um unser Abfallaufkommen zu reduzieren, wollten wir auf PET- und Glasflaschen verzichten, da sie sowohl in Bezug auf Abfall als auch auf den Transport eine erhebliche Belastung darstellen. Deshalb haben wir im Betriebsrestaurant sowie in allen Teeküchen, von denen aus die Besprechungsräume versorgt werden, Zapfsysteme für stilles und sprudelndes Wasser installiert. Künftig statten wir alle neuen Büros mit AQUALEX-Systemen aus; in unseren bestehenden Gebäuden führen wir sie schrittweise ein. Aus logistischer Sicht ist ein Leitungswassersystem zudem deutlich effizienter als Flaschenwasser.“
– Evert Saladin, Logistics Facility Manager, Delen Private Bank
Wie Wasserspender im Büro Ihren CO₂-Fußabdruck sofort reduzieren
Indem Leitungswasser direkt an der Quelle gefiltert, gekühlt und mit Kohlensäure versetzt wird, entfällt die Notwendigkeit einer externen Getränkelogistik. Das Ergebnis ist eine messbare Reduzierung von Transportaufwand, Verpackungsabfällen und CO₂-Emissionen, die sich problemlos in Ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung aufnehmen lässt.
Wie groß dieser Effekt sein kann, zeigt das Beispiel des HR-Dienstleisters Randstad. Der Wechsel von herkömmlichen Wasserspendern mit Flaschen zu einer zentralen Trinkwasserlösung reduzierte nicht nur den logistischen und hygienischen Aufwand, sondern führte auch zu einer deutlichen Verringerung des Abfallaufkommens.
Christelle Mertz, Facilities Coordinator bei Randstad, berichtet:
„Die Ergebnisse ließen bei Randstad nicht lange auf sich warten. Heute reduzieren wir unser Verpackungsabfallaufkommen jährlich um 65 %, was rund 600.000 Kunststoffflaschen mit einem Fassungsvermögen von 0,5 Litern entspricht. Hinzu kommen die Kosteneinsparungen und der Online-Zugang zu Serviceberichten, die eine optimale Verwaltung unserer Einrichtungen ermöglichen.“
Möchten Sie wissen, welche weiteren Vorteile ein Premium-Wasserspender bietet? Entdecken Sie die fünf wichtigsten Vorteile für Ihren Arbeitsplatz.
CO₂-Fußabdruck berechnen: Der Einfluss bei 100 Mitarbeitenden
Sie möchten wissen, welchen Unterschied das im größeren Maßstab macht? Die Zahlen des AQUALEX Impact Calculator für ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitenden zeigen, wie groß die ökologische Belastung durch herkömmliches Flaschenwasser sein kann.
Der jährliche ökologische Fußabdruck von Flaschenwasser für 100 Mitarbeitende
- 6.471 kg CO₂-Emissionen: Die Herstellung und der Transport von Flaschenwasser verursachen erhebliche Emissionen – das entspricht etwa fünf Hin- und Rückflügen zwischen Brüssel und Katar für eine Person.
- 750 kg Kunststoffabfall: Eine große Menge an Verpackungsabfällen, die jedes Jahr entsorgt und recycelt werden muss – vergleichbar mit rund 250 gefüllten Recycling-Säcken.
- 69.167 kWh Energieverbrauch: Herstellung, Transport und Kühlung von Flaschenwasser benötigen viel Energie. Das entspricht dem durchschnittlichen jährlichen Energieverbrauch von 24 belgischen Haushalten.
- 75.000 Liter Wasser: Auch bei der Produktion von Flaschenwasser geht viel Wasser verloren. Diese Menge entspricht etwa 375 vollständig gefüllten Badewannen.
Mit einem professionellen Trinkwassersystem auf Leitungswasserbasis können Sie diese Auswirkungen erheblich reduzieren. So leisten Sie einen konkreten Beitrag zu einem nachhaltigeren Arbeitsplatz und einem geringeren CO₂-Fußabdruck.
Berechnen Sie das Einsparpotenzial für Ihr Unternehmen
Möchten Sie wissen, welchen Unterschied das für Ihr Unternehmen macht? Unser Impact Calculator berechnet anhand der Anzahl Ihrer Mitarbeitenden, wie viel CO₂, Kunststoffabfall und Transportaufwand Sie einsparen können. So erhalten Sie in wenigen Augenblicken einen klaren, zahlenbasierten Überblick über die ökologischen Vorteile, die Sie in Ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung aufnehmen können.
Fazit: Machen Sie Nachhaltigkeit mit einem Trinkwassersystem im Büro messbar
Den CO₂-Fußabdruck eines Unternehmens zu berechnen bedeutet, alltägliche Prozesse kritisch zu hinterfragen. Dazu gehört auch die Art und Weise, wie Trinkwasser im Büro bereitgestellt wird. Der fortlaufende Einkauf, die Kühlung und die Entsorgung von Flaschenwasser passen immer weniger zu einer zukunftsorientierten Nachhaltigkeitsstrategie.
Mit einem integrierten Trinkwassersystem reduzieren Sie nicht nur Ihre Scope-3-Emissionen, sondern gestalten auch Ihre täglichen Abläufe effizienter. So verfügen Sie über messbare Ergebnisse für Ihr ESG-Reporting und verringern gleichzeitig den logistischen Aufwand im Arbeitsalltag. Ein professionelles Trinkwassersystem ist daher ein einfacher und durchdachter Schritt hin zu einer nachhaltigeren Arbeitsumgebung.
Möchten Sie erfahren, welchen Unterschied das für Ihr Unternehmen machen kann? Fordern Sie unverbindlich eine Beratung oder ein maßgeschneidertes Angebot an.